Gallant

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  • Donnerstag, 8. Dezember 2016
  • Frannz Club
  • 19:00
  • 20:00

Veranstalter: Trinity Music

Mit atemberaubenden Vorschuss-Lorbeeren wurden die ersten veröffentlichten Songs von Gallant... mehr

Mit atemberaubenden Vorschuss-Lorbeeren wurden die ersten veröffentlichten Songs von Gallant bedacht, und doch konnte der 24-jährige Sänger und Produzent von postmodernem R’n’B die extrem hohen Erwartungen mit der Veröffentlichung seines Debütalbums „Ology“ noch überflügeln.

Die LA Times beschrieb ihn als „die textliche Präzision von Frank Ocean, gepaart mit den großen stimmlichen Akkordfolgen eines Sam Smith“, der britische New Musical Express nannte ihn schlicht „die Stimme, die den R’n’B neu definieren wird“. Viele prominente Fans – darunter auch Elton John, der Gallant nach dem Hören von nur zwei Songs „einen Riesenerfolg“ prognostizierte – haben den jungen Mann mit der überragenden Falsett-Stimme seither unterstützt. Am 7. und 8. Dezember kommt Gallant nun erstmals live für zwei Clubshows in Köln und Berlin nach Deutschland.

Das Erste, was man bemerkt, wenn man den vielschichtigen R’n’B-Tunes von Gallant lauscht, ist diese überragende Ehrlichkeit und der Mut zur Offenlegung seiner Seele, die aus jeder gesungenen Zeile tropfen. Der Grund dafür ist simpel. Seit der 1992 in Washington, D.C. geborene Künstler Musik macht, folgt sie nur einem Zweck: Sie ist für ihn eine Art vertontes Tagebuch, in seinen Songs hält er die jeweiligen Gedanken, Sorgen und Hoffnungen eines bestimmten Moments fest. Und so kam es, dass Gallant bereits viele Jahre Musik an seinem Computer produzierte, ohne dass sie viele zu Gehör bekommen hätten; selbst engen Freunden spielte er nur dann und wann mal einen Auszug vor.

Dass Musik für ihn allerdings mehr sein würde als eine besondere Form von Tagebuch, stellte sich spätestens während seines Musikstudiums an der New York University heraus. Diesen Prozess der akademischen Grundlage wollte er schnellstmöglich beenden, weshalb er selbst in den Semesterferien so viele Kurse wie möglich belegte. Kaum hatte er den Abschluss in der Tasche, zog er nach Los Angeles, um vor Ort mit einigen Produzenten – darunter Stint und Adrian Younge – an seiner Musik zu feilen.

Zunächst veröffentlichte er 2014 im Eigenvertrieb die EP „Zebra“, mit der die Plattenfirmen schnell auf ihn aufmerksam wurden. Nach dem Abschluss eines Vertrags erschien postwendend seine offizielle Debütsingle „Weight In Gold“, die in der Folge bei allen digitalen Musikdiensten durch die Decke ging. Allein auf Spotify sammelte Gallant innerhalb weniger Monate mehr als 6,5 Millionen Plays ein, sein YouTube-Kanal zählt gegenwärtig mehr als 2,2 Millionen Aufrufe. BBC-DJ Zane Lowe nahm die Single auf Heavy Rotation in sein „Beats 1“-Programm, schnell machten die ersten Kritiken die Runde, dass sich hinter Gallant qualitativ und in Bezug auf die Eigenständigkeit seiner Musik eine Art neuer Prince verberge.

Seit Veröffentlichung seines Debütalbums „Ology“ im Mai diesen Jahres kennt die Begeisterung für diesen feinsinnigen Sänger und Musiker keine Grenzen mehr. Das Album stieg auf Platz 1 der iTunes-R’n’B-Charts ein, seine erste landesweite Tournee im Vorprogramm von Sufjan Stevens ließ die Zuhörer atemlos zurück. Anfang dieses Jahres begann Gallant ebenfalls mit Stevens ein neues, improvisiertes Format: Unter dem Titel „In The Room“ trifft sich Gallant mit einem weiteren Musiker und nimmt spontan neue Versionen von Songs des Künstlers auf. Nach der ersten Folge mit Stevens folgte im März die Episode 2 mit Seal, Episode 3 mit Jack Garratt erschien erst kürzlich. Zusammengenommen blicken die „In The Room“-Arbeiten bereits auf weit mehr als vier Millionen Plays auf Spotify.

Über seine Musik sagt Gallant: „Ich möchte eine Art Fotoalbum in die Welt setzen, damit ich irgendwann darauf zurückblicken und sehen kann, welche Herausforderungen ich gemeistert habe. Musik ist für mich ein Mittel, um mir selbst näher zu kommen. Ich würde mich geehrt fühlen, wenn meine Songs bei anderen dasselbe bewirken und sei es, dass sie ein Bewusstsein dafür erwecken, dass Kunst uns dabei helfen kann, bessere Menschen zu werden.“

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