Tove Lo

Tove Lo
27,20 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

  • Montag, 6. März 2017
  • Astra Kulturhaus
  • 19:00
  • 20:00

Veranstalter: Trinity Music

Was für ein einzigartiger Aufstieg: Tove Lo verfügte bereits über eindeutige Belege ihres... mehr

Was für ein einzigartiger Aufstieg: Tove Lo verfügte bereits über eindeutige Belege ihres Talents als Hitschreiberin, bevor sie selbst auch nur einen Song veröffentlicht hatte.

Im Komponistenteam bei dem weltweit führenden Hit-Lieferanten Max Martin machte sich die 28-Jährige zunächst hinter den Kulissen des Popgeschäfts einen Namen als sprudelnder Quell brillanter Hooklines. 2013 betrat sie selbst den Weg ins Rampenlicht, und sowohl ihre Debüt-EP „Truth Serum“ als auch die Single „Habits“ und ihr im September 2014 erschienenes Debütalbum „Queen of the Clouds“ fanden unmittelbar ihren Weg in die Charts zwischen Dänemark und Deutschland, England und Kanada, Australien und den USA sowie mehr als einem halben Dutzend weiterer Länder. Nun erscheint am 28. Oktober, einen Tag vor ihrem 29. Geburtstag, ihr zweites Album „Lady Wood“, und es ist in vielerlei Hinsicht eine erneute Steigerung. So ist diese Platte nicht einfach nur eine Kollektion neuer, hervorragender Songs, sondern unterliegt einem spannenden Gesamtkonzept – eine Qualität, die in der heutigen Popmusik nahezu ausgestorben ist. Zwischen dem 6. und 10. März 2017 wird Tove Lo im Rahmen von zwei Konzerten in Berlin und Köln die neuen Songs vorstellen.

Mit beachtlicher Regelmäßigkeit lässt sich mit durchaus stillem Neid beobachten, welch ausgezeichnete Ergebnisse die skandinavische und insbesondere die schwedische Musikwirtschaft durch die staatliche Nachwuchsförderung hervorbringt. Für viele Bands, Solokünstler und Produzenten Nordeuropas wurden die Weichen bereits früh gestellt; etwa durch die Etablierung von „Musikgymnasien“, in denen neben dem klassischen Lehrstoff auch die Geheimnisse von Harmonielehre, Komposition und Klangerzeugung gelüftet werden. Ein ebensolches „Rytmus Musikergymansiet“ besuchte auch die 1987 in Stockholm geborene Ebba Tove Elsa Nilsson, die damit ihren Gesang schon während der Schulzeit in den unterschiedlichsten Formaten von Jazz bis Math-Rock ausprobieren konnte. Letztlich kehrte sie aber immer zu edel komponierter Popmusik zurück, häufig mit elektronischem Einschlag. Es überrascht daher kaum, dass man ihre beiden besten Schulfreundinnen mittlerweile als Schwedens erfolgreichstes Popduo Icona Pop kennt.

Über sie gelangte Tove auch in den erlesenen Kreis der renommiertesten Song-Ghostwriter, bei denen sich die größten Popstars des Globus ihre künftigen Singlehits bestellen. Ihr Landsmann Max Martin, mit unzähligen Kompositionen für Britney Spears, Backstreet Boys, Celine Dion, Bon Jovi und viele andere einer der erfolgreichsten seiner Gattung, nahm Tove Lo unter seine Fittiche und schliff ihre guten Ideen auf professionelles und international konkurrenzfähiges Niveau. „Something New“ von Girls Aloud, „Love Me Like You Do“ von Ellie Goulding und „We Got The World“ ihrer Freundinnen Icona Pop waren die ersten Chartstürmer aus ihrer Feder.

Ende 2013 erschien mit „Habits“ ihre erste Single, drei Monate nach der Original-Single veröffentlichte sie mit „Habits (Stay High)“ einen Remix von Hippie Sabotage, der sie in die Top 10 unzähliger Länder trug und ihr sagenhafte neun Platin-Schallplatten bescherte. Ihre im März 2014 veröffentlichte, erste EP „Truth Serum“ debütierte ebenfalls hoch in den Charts, unter anderem in Finnland, Australien, Schweden und den USA. Dass das Debütalbum „Queen of the Clouds“ denselben Weg einschlug und sich weltweit hoch in die Hitlisten katapultierte – bis hin zu einer Top-15-Notierung in den US-Billboard Charts – war dabei nur der nächste, zu erwartende Schritt.

Das neue Album „Lady Wood“, in Schweden geschrieben und in L.A aufgenommen, zeigt Tove Lo nun von ihrer konzeptionellen und exzentrischen Seite: Es ist ein komplettes Album über die Lust, das Lieben und Leiden einer jungen Frau in und um Beziehungen. Das Werk teilt sich in zwei Kapitel: In „Fairy Dust“ geht es um die Vorfreude, das Bibbern vor dem ersten Kuss, den großen Start einer Liebe. Im zweiten Teil „Fire Fade“ hingegen um das Ende, die Traurigkeit und den Verlust. Alles verpackt in rasiermesserscharfe Worte und in ungewöhnliche und individuelle Arrangements. Damit wird sich Tove Lo als eine der bemerkenswertesten Songwriterinnen der Gegenwart etablieren.

Zuletzt angesehen